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Den TikTok Algorithmus verstehen? So behaltet ihr den Durchblick!

Wie geht ein TikTok viral und was ist dabei unabdingbar? 

Im ersten Moment ist der TikTok Algorithmus ein wahres Mysterium. Trotzdem ist es wichtig, den Durchblick zu behalten und zu verstehen, wie TikToks viral gehen und was das Ziel der am schnellsten wachsenden Social Media Plattform ist. 

Warum ist TikTok so beliebt und erfolgreich?

In den letzten Jahren und Monaten hat die Social Media Plattform TikTok einen kometenhaften Aufstieg erlebt. So viele Downloadzahlen einer App hat es selten gegeben und die Video-Plattform erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch wie kommt es zu dem Erfolg, der so viele Nutzerinnen und Nutzer stundenlang an den „Bildschirm“ fesselt? In diesem Beitrag gehen wir auf einige wichtige Punkte dieses Phänomens ein, die beleuchten, wie TikTok tickt.

Im Grunde ist die Kurzvideo-App ganz simpel aufgebaut. User:innen finden sich darauf intuitiv zurecht. Schon nach dem Download der App werden einem in wenigen Sekunden Videos abgespielt, die dem Anschein nach mit jedem weiteren Video besser und interessanter werden. Und das ist kein Zufall. Hinter TikTok steckt ein ausgeklügeltes System, das es gut versteht, seinen Nutzer:innen möglichst interessante und relevante Clips abzuspielen. Das führt dazu, dass man immer noch das nächste Video sehen möchte und sich dabei in einer schier endlosen Schleife befindet, die nie aufhört und immer das nächste Video parat hat.

Das Herz von TikTok ist ein Algorithmus

Welche Videos bei TikTok laufen bzw. angezeigt werden, ist kein Zufall. Zwar kann jede:r TikTok User:in ein Video hochladen, doch das heißt noch lange nicht, dass dieses Video am Ende von vielen Menschen gesehen wird. Doch warum ist das so? Die Antwort darauf ist recht simpel und hat etwas mit einer mathematischen Formel zu tun. Diese Formel wird auch als Algorithmus bezeichnet. Ein Algorithmus ist ein mathematischer Prozess, der aus vielen Schritten besteht und zur Lösung von komplexen Rechenaufgaben führt, die nicht nur Zahlen als Ergebnis haben müssen. Man kann damit auch bestimmte Entscheidungen herbeiführen, deren Ausgang sich an den entsprechenden Algorithmus anlehnt. So zum Beispiel bei der Entscheidung, welche Clips den Qualitätsansprüchen von TikTok genügen und dadurch vielen User:innen ausgespielt werden.

Um den TikTok Algorithmus ranken sich viele Mythen. Doch warum ist es so wichtig, das Prinzip hinter TikTok zu verstehen? Diese Frage lässt sich mit einer Gegenfrage beantworten. Wofür nutzt du TikTok? Wenn du die Social Media Plattform TikTok alleine zur Unterhaltung nutzt, dann hast du überwiegend das Interesse, für dich relevante Videos zu sehen. Bist du für ein Unternehmen auf TikTok unterwegs, dann hast du ein gesteigertes Interesse daran, dass möglichst viele User:innen auf dein Profil aufmerksam werden. Sie sollen deine Videos sehen und das Unternehmen kennenlernen oder über entsprechende Produkte oder Dienstleistungen informiert werden. Für Creator:innen und Influencer:innen sind die Views und die Engagement Rate sehr wichtig. Machen sie gute und ansprechende Videos, führt das zu besseren Zahlen und sie können dadurch interessantere Kooperationen für sich gewinnen. Das bedeutet, dass sich alles darum dreht, möglichst vielen TikTok Nutzer:innen seine Videos präsentieren zu dürfen. Doch die Entscheidung darüber obliegt einzig TikTok.

Wie funktioniert der TikTok Algorithmus?

Für Unternehmen ist Erfolg auf Social Media ein wesentlicher Faktor geworden. Auf Social Media erreicht man in der Regel seine Zielgruppe am leichtesten. Denn der entsprechende Algorithmus der jeweiligen Plattform erkennt zuverlässig, um wen es sich dabei handelt und welcher Content den entsprechenden User:innen angezeigt werden soll. In Bezug auf TikTok kann es für die eigene Social Media Marketingstrategie nicht unerheblich sein, den TikTok Algorithmus zu verstehen, um die eigene Reichweite zu steigern und dadurch mehr Umsatz generieren zu können. Jetzt ist es aber so, dass der Algorithmus nicht einfach für jede:n einsehbar ist oder, dass TikTok eine genaue Anleitung für den Erfolg mit an die Hand gibt. Viel mehr hält sich TikTok normalerweise damit bedeckt, ihre Geheimnisse preiszugeben.

Das hat zum einen damit zu tun, dass man nicht möchte, dass die Konkurrenz von dem eigenen Know-how profitiert und zum anderen werden an dem Algorithmus immer wieder Veränderungen und Optimierung vorgenommen, sodass sich dieser immer wieder ändert. Es lässt sich jedoch mit der Zeit ein gewisses Schema erkennen und daraus bestimmte Ableitungen machen, die die Funktion des Algorithmus erahnen lassen.

1. Nutzerinteressen erfassen

Zunächst einmal wird ein:e User:in nach dem Anmelden auf der Plattform nach dessen Interessen gefragt. Durch diese Abfrage kategorisiert TikTok schon mal grob seine User:innen und kann dadurch entsprechende Clips in die engere Auswahl aufnehmen.

2. Analyse der Video Interaktion

Im nächsten Schritt schaut sich TikTok das Nutzerverhalten (User Interactions) genauer an. Welche Videos werden angeschaut, bekommen sie Likes, werden sie geteilt (share) oder schreibt der/die User:in Kommentare dazu? Auch die eigenen Videos der User:innen, die hochgeladen wurden, werden dabei berücksichtigt. Die Kurzvideo App versucht anschließend den User:innen überwiegend solche Clips anzuzeigen, die den Inhalten ähneln, mit denen die User:innen vorher interagiert haben. 

3. Erfassen von Videodaten

TikTok überprüft wichtige Videoinformationen, um den Inhalt der Videos besser zu verstehen und die Relevanz für seine User:innen zu berechnen. So sind neben der Videobeschreibung und Hashtags auch die verwendeten Filter, Musik und Sounds ein Faktor für den Algorithmus. Dieser kann dadurch noch genauer das Feld seiner User:innen  entsprechend einteilen und Videos zielgruppenspezifisch anzeigen.

4. Genaues Messen der Views 

Der Algorithmus stuft ein Video dann besser ein, wenn ein:e Betrachter:in das Video von Anfang bis Ende geschaut hat und dabei nicht weitergescrollt hat. Auch wenn ein Video ein weiteres Mal angeschaut wurde, ist das ein Hinweis darauf, dass ein:e Nutzer:in darin etwas Interessantes für sich entdeckt hat.

5. Userdaten

Die letzte Kategorie hat nicht ganz so einen starken Impact auf den Algorithmus, wird jedoch zusätzlich dazu verwendet, die Berechnungen zu optimieren. Dafür werden die Userdaten und Informationen betrachtet. Aus welchem Land stammt der/ die User:in, welche Sprache wird auf seinem Account verwendet und an welchen Standorten befindet der/ die User:in sich. Auch das benutze Smartphone, welcher Hersteller es ist, ist für die Social Media Plattform von belangen.

Wie wird ein Video erfolgreich auf TikTok?

Betrachtet man diese fünf Faktoren insgesamt, so lässt sich ein ganz gutes Bild davon erkennen, wie die Plattform seine Nutzer:innen kategorisiert, um ihnen spannende und gute Clips präsentieren zu können. Denn nur dann verbringen die Nutzer:innen viel Zeit auf diesem sozialen Netzwerk und kommen immer wieder darauf zurück. Dafür muss sich der Algorithmus gegenüber dem von Instagram, YouTube und Co. behaupten.

Doch nur weil man seine User:innen genau kennt, heißt das noch lange nicht, dass die Plattform nur guten und ausschließlich relevanten Content hostet. Dazu ist es entscheidend, dass TikTok den nächsten Schritt macht und erkennt, welche Clips gut sind und welche keine so hohe Relevanz haben. Wie geht die Plattform dabei vor?

Experten zufolge kann man dabei von einem Vierschritt sprechen. Nachdem ein Video gepostet wurde, durchläuft es einen Prozess.

Auf der ersten Stufe wird das Video einem Publikum von 300 bis 500 Personen angezeigt und die Views, sowie die Interaktion dabei gemessen. Fällt diese negativ aus, ist das Video aus dem weiteren Prozess ausgeschlossen und erreicht nicht die nächste Stufe.

Fällt das Urteil jedoch positiv aus, befindet es sich auf Stufe zwei. Damit kommen 1.000 bis 5.000 User:innen in den Genuss des Videos und auch hier wird anschließend darüber entschieden, ob es in die nächste Stufe geht.

Stufe drei bedeutet eine Zuschauerschaft von 50.000 bis 500.000. Dies ist zugleich auch die heiße Phase, bei der es um sehr viel geht. Schafft es das Video hier die User:innen zu begeistern und zu überzeugen, geht es in die letzte Stufe, Stufe vier.

Auf Stufe vier kann man davon sprechen, dass das Video viral geht und mehr als 1 Million Nutzer:innen dieses Video angezeigt bekommen und es dauerhaft auf der For You Page (Für-Dich-Seite) erscheint. Damit sind viele Klicks, Like, Kommentare und Shares garantiert.

Fazit

Wie man sieht, ist der TikTok Algorithmus kein Hexenwerk, aber er ist auch deutlich komplexer, als es hier vereinfacht dargestellt wurde. Versteht man jedoch den Hintergrund ein wenig besser, so kann man sich bei seiner eigenen Content Planung genauestens überlegen, auf welche Details man achten muss, um Videos so zu gestalten, dass sie möglichst erfolgversprechend auf TikTok zur Geltung kommen. Damit erreicht man online eine größere Reichweite und kann sein Social Media Marketing mit TikTok Videos ausbauen. Wenn man sich mit Content Marketing und Influencer Marketing beschäftigt, dann sollten Instagram und YouTube nicht die einzigen Plattformen sein, auf denen der eigene Fokus liegt. TikTok kann einen großen Effekt auf die eigene Social Media Präsenz haben und sollte auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

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