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Tipps für das perfekte Content Shooting


lookfamed - 27. Oktober 2020

Wir haben exklusiv für euch, gemeinsam mit unserem Foto- und Videografen Bobby, die Tipps für ein erfolgreiches Content Shooting zusammengestellt.

 

 

 

 

Bob-Young Phillip Linsel aka Bobby ist seit Anfang 2020 Teil unserer Lookfamed Family. Er ist seit ca. acht Jahren in der Film- und Fotobranche selbstständig tätig. Bobby entwickelt kreative Ideen und setzt die Shootings im Anschluss professionell um.   Auch die Nachbearbeitung der Ergebnisse gehört zu seinen Aufgaben.

 

 

 

 

Was muss im Vorfeld eines Shootings alles erledigt werden?

„Jedes Shooting ist einzigartig und hebt sich somit von anderen ab. Die Vorbereitung bestimmt den Output, daher ist es wichtig, sich im Vorfeld genügend Zeit für eine detaillierte Planung zu nehmen, die einzelnen Steps zu dokumentieren und sie für das Shooting aufzubereiten. Ausdrucksstarke Moodboards eignen sich hier besonders gut. Moodboards sind eine Art Collage mit Elementen wie Bildern, Farben, etc., die auf visuellem Weg einen Eindruck über die konkreten Vorstellungen für das Shooting vermitteln. Wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Nachdem der kreative Part erledigt ist, gilt es, eine Struktur in das Ganze zu bringen. Dazu sollte ein detaillierter Shootingplan erstellt werden. Auch Locationscoutings gehören in der Regel zu jeder Shootingvorbereitung, damit man weiß, was einen erwartet und um sich auf die Gegebenheiten einstellen zu können.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie viel Zeit sollte man für Shootings einplanen?

„Hierbei kommt es natürlich ganz darauf an, für was geshootet wird. Es gibt auch immer mal Situationen, die den ganzen Plan, den man sich vorher erarbeitet hat, umwerfen können. Deshalb sollte man ca. 1/3 der ursprünglich kalkulierten Zeit zusätzlich einplanen. Ein Shooting für Tates, die eigene Marke unserer exklusiven Bloggerin Katy Devlin (@kates.diary) für faire Streetfashion, dauert z.B. den ganzen Tag. Hierzu müssen Zeiträume für An- und Abreise, die Vorbereitung der Location sowie das Lichtsetting und eine gewisse Zeit für die Abstimmung zwischen Model und Fotograf berücksichtigt werden.”

Wie lange dauert die Nachbearbeitung und was muss hierbei beachtet werden?

„Bei der Nachbearbeitung kommt es ganz darauf an, was gewünscht ist. Ein Bild muss erst einmal entwickelt werden. Dabei werden z.B. Farben korrigiert sowie ein Weißabgleich gemacht. Anschließend erhält das Bild seinen Look. Bei Mode- und Fashionportraits ist beispielsweise eine Beautyretusche sinnvoll, bei der kleine Korrekturen vorgenommen werden. Diese Art der Bearbeitung kann auch schon mal eine Stunde in Anspruch nehmen. In der Regel gibt es keine Faustregel, wie lange ein Edit dauern sollte.“

Womit bearbeitest du die Fotos im Anschluss an das Shooting?

„Zum Entwickeln und für Farbkorrekturen benutze ich gerne Lightroom, für besondere Details, wie Beautyretuschen, nutze ich Photoshop.“

Was sind für dich absolute No Gos bei Fotoshootings?

Das ist ganz klar schlechte Laune. Es ist wichtig, dass eine harmonische Atmosphäre untereinander herrscht, um gute Ergebnisse zu erzielen. Das spiegelt sich sonst auch in den Bildern wider. Daher ist es wichtig, dass jeder positiv gestimmt an das Projekt herangeht und das Ziel immer im Fokus steht. Es bietet sich immer an, wenn es einen Hauptverantwortlichen gibt, der die Zügel in die Hand nimmt und den Überblick über das gesamte Shooting behält.”

Was ist vor allem bei dem Content für Social Media Kanäle zu beachten? Gibt es einen Unterschied zu „klassischen Fotos“?

„Social Media hat sich als Marketingplattform fest etabliert. Wer dort werben möchte, sollte darauf achten, dass die Fotos qualitativ sehr hochwertig sind, denn schlechte Bildqualität kann auch einen Rückschluss auf schlechte Qualität der eigenen Produkte zulassen und somit geht ein Imageverlust einher.

Die Konkurrenz schläft nicht und versucht, wie man selbst auch, immer einen Schritt voraus zu sein. Ich empfehle hier, sich einmal den Social Media Auftritt von Firmen wie HelloBody, BMW, Adidas und Milka anzuschauen. Dort kann man sich gut an deren Qualität des Contents orientieren.”

Was ist dein persönlicher Tipp, den du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest?

„Die oberste Regel ist definitiv: habt Spaß an der Sache. Haltet euch euer gemeinsames Ziel vor Augen und wenn jeder für seinen Bereich das Beste gibt, wird das Shooting ein voller Erfolg. Das ist das, was ich nach all den Jahren an Erfahrungen mit euch teilen möchte!“

 

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