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Warum sich die Zusammenarbeit mit Nischen-Influencern lohnt


lookfamed - 29. Januar 2020 - 0 comments

Wenn man „Influencer-Marketing“ hört, denkt man im ersten Moment sofort an hochklassige Kooperationen mit Bloggern, die mindestens 100.000 Follower auf Instagram vorzuweisen haben. Dass diese sehr erfolgreich sind, haben wir als Influencer Marketing Agentur natürlich schon viele Male selbst erlebt. Bei einigen Kampagnen ist es aber sinnvoller, auf kleinere Influencer zu setzen. Besonders geeignet dafür sind die sogenannten Nischen-Influencer. Um was es sich bei diesen handelt und wann sie eingesetzt werden sollten, erfahrt ihr in unserem neuen Blogbeitrag!

Was sind Nischen-Blogger?

Wenn Blogger auf Social Media weniger als 100.000 Follower haben, so werden sie häufig als Micro-Influencer bezeichnet. Eine noch kleinere Community als Micro-Influencer haben zumeist die Nischen-Influencer. Sie sind Blogger, die meist weit unter 10.000 Follower auf Social Media vorzuweisen haben. Auf bestimmten Gebieten, beziehungsweise in bestimmten Nischen, sind sie Experten. Beispiele dafür sind Blogger oder YouTuber mit Special-Interest-Kanälen. Auf ihrem spezifischen Gebiet gelten sie als sehr glaubwürdig. Aufgrund dessen haben sie eine sehr treue Community. Durch ihre spezifischen Inhalte und Themen können sie Themen bedienen, die größere Influencer nicht mehr erreichen können. Dadurch, dass sie sich lediglich mit sehr spezifischen Themen und Inhalten beschäftigen, haben sie eine sehr fokussierte Zielgruppe. Mit dieser haben sie meist eine sehr enge, freundschaftliche Bindung und eine sehr starke Interaktion. Dadurch haben sie eine enorm hohe Like- und Engagement-Rate.

Vorteile der Nischen-Blogger

Das Thema Influencer Marketing ist schon lange fester Bestandteil des Marketing-Mix der meisten Marken. Dabei entscheiden sich immer mehr Unternehmen für kleinere Influencer. Da viele Marken sehr spezielle Produkte auf den unterschiedlichsten Märkten anbieten, eignen sich nicht alle Influencer für jede Influencer Marketing Kampagne. Manchmal ist es für Marken sehr viel sinnvoller, auf Influencer aus ihrem spezifischen Themenbereich auf Social Media zu setzen. Dies kommt dann zum einen bei der Zielgruppe des Influencers, aber natürlich auch bei der des werbetreibenden Unternehmens, sehr gut an. Dies führt dazu, dass beide Parteien von der Zusammenarbeit erfolgreich profitieren.

Zudem haben Influencer mit weniger Followern meist ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Community. Das führt dazu, dass ihre Posts den Instagram-Algorithmus „austricksen“ und eher im Feed angezeigt werden. Denn: Hohe Engagement- und Interaktionsraten werden vom Algorithmus erkannt und dementsprechend bevorzugt. Zu den Followern dieser Blogger zählen oftmals Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder, weshalb sie in der Regel höhere Engagement-Rates vorzuweisen haben. Je besser die Engagement-Rate, desto relevanter wird der Influencer. Da sie sich auf ihrem Profil zudem sehr nahbar geben, wirken sie bei ihrer Community sehr glaubwürdig.

Ein weiterer Vorteil im Rahmen des Influencer Marketings ist außerdem, dass sie sehr geringe Streuverluste bei ihren Followern einbüßen müssen. Bei Social-Media-Stars, die 150.000 Follower auf ihren Social-Media-Kanälen vorzuweisen haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich diese auf verschiedene Länder verteilen. Im Gegensatz dazu setzt sich die Community kleinerer Blogger meist aus lokalen Followern zusammen. Aufgrund dessen ist eine Zusammenarbeit mit einem Nischen-Influencer vor allem für lokale Marken oder Unternehmen äußerst sinnvoll und verspricht Erfolg.

Die Zusammenarbeit mit Nischen-Bloggern

In letzter Zeit ist eine klare Entwicklung auf Seiten von Unternehmen im Rahmen des Influencer Marketings erkennbar: Studien haben gezeigt, dass knapp 63 Prozent Nischen-Influencer als Kooperationspartner bevorzugen, die nur bestimmte Themen auf ihren Profilen behandeln und eine begrenzte Followerschaft haben. Wichtig bei der Auswahl des passenden Influencers ist aber natürlich auch hier, dass der Blogger zum Unternehmen passt. Aufgrund dessen schauen sich die Unternehmen auch hier zunächst einmal den veröffentlichten Content auf seinem eigenen Blog oder auf der Social Media Plattform an. Das gibt ihnen einen Indikator dafür, welches Ergebnis im Rahmen des Influencer Marketings erwartet werden kann. Bei der Kooperation mit Nischen-Influencern ist die Übereinstimmung mit der Zielgruppe zudem oftmals wichtiger als die Reichweite des Bloggers. Denn es ist zwar sehr gut für die Reichweite, wenn Blogger eine hohe Anzahl an Followern haben, da sie dann eine breitgefächerte Zielgruppe haben. Auf die Sales des Unternehmens kann sich dies jedoch auch negativ auswirken. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Unternehmen für „kleinere“ Influencer, die auf ihrem Gebiet viel Erfahrung haben.

Fazit

Es ist also ein starker Trend in den sozialen Netzwerken für die Zukunft erkennbar, im Rahmen dessen Unternehmen immer mehr auf kleinere Influencer zurückgreifen, wenn es um klassische Kooperationen geht. Für bestimmte Influencer-Kampagnen ist es natürlich trotzdem sinnvoller, prominentere Blogger zu engagieren. Trotz dessen sollte die Macht von kleineren Influencern nicht unterschätzt werden. Jedes Unternehmen muss zudem individuell entscheiden, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und welche Art von Blogger sich dafür perfekt eignet und passend ist.

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