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Tipps & Tricks zur erfolgreichen Content Planung


lookfamed - 11. September 2020

Wir haben für euch die 5 Steps der erfolgreichen Content Planung zusammengestellt.

Das Content Marketing ist bereits fest etabliert. Somit ist es für Unternehmen umso bedeutender, eine passende Strategie zu entwickeln und die konkrete Planung in Angriff zu nehmen, um zielgruppengerecht Inhalte veröffentlichen zu können. Content bedeutet wortwörtlich Inhalt. Doch dieser sollte nicht nur auf die Zielgruppe zugeschnitten, sondern auch einzigartig und besonders hochwertig sein. Die Nutzer und vor allem potenzielle Kunden sollen unterhalten werden und Informationen bereitgestellt bekommen. Um erfolgreich zu sein, bedarf es einer richtigen Content-Planung-Strategie. 

Die richtige Content Planung bildet hier das Herzstück der Strategie – kurz gesagt: Planung ist alles! Dazu ist es wichtig, eine Struktur zu bekommen, da sonst die gewünschte Wirkung ausbleibt. Hat man diese festgelegt, fällt die Ideenfindung um einiges leichter. Bei der Content Planung werden konkrete Maßnahmen definiert. Grundlage und unabdingbar ist hier die Erstellung eines Redaktionsplans. Im Mittelpunkt dieses Redaktionsplans stehen Themen, Termine, Verantwortliche/Mitarbeiter und vor allem die Kanäle, die bedient werden sollen.  

Wir haben für euch die 5 wichtigsten Steps für eine erfolgreiche Content Planung zusammengestellt, um Beiträge zum optimalen Zeitpunkt platzieren zu können und somit langfristigen Erfolg zu erzielen. 

1. Ziele und Zielgruppe definieren 

Erst einmal sollte klar definiert werden, welche Ziele im Mittelpunkt stehen sollen, um daraufhin die Zielgruppe, die man erreichen möchte, identifizieren und definieren zu können.  

Um nicht am Kunden vorbeizureden, sollte eine genaue Vorstellung von diesem existieren. Dazu eignet es sich, dieser Kundenvorstellung ein konkretes Gesicht zu geben. Im Marketing spricht man hier von sogenannten Buyer-Personas. Dies sind Beispielpersonen, deren Eigenschaften auf real erhobenen Daten beruhen. Sie stehen repräsentativ für potenzielle Leser, an deren Interessen der Inhalt angepasst werden soll. Dieses Konzept macht es einfacher, die Handlungen des Kunden zu verstehen und ermöglicht somit, den Content besser zuschneiden zu können. 

2. Themenfindung 

Am Anfang des Planungsprozesses steht die Themenfindung. Geeignete Themen zu finden ist das eine, von großer Bedeutung ist jedoch, diese auch zielgruppengerecht aufzubereiten. Welche Themen und Inhalte sind meiner Zielgruppe besonders wichtig und welche Probleme versucht meine Zielgruppe zu lösen? Wie kann ich als Unternehmen diese Probleme lösen? Dies sind alles Fragen, deren Antworten unbedingt in die Content Planung mit einfließen sollten.

Im Mittelpunkt sollten Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe, stehen, da sonst großes Potenzial verloren geht. Aktualität ist das wichtigste Qualitätsmerkmal für Content. Daher lohnt es sich, in Themen zu investieren, die aktuell diskutiert werden und auch die Trends im Blick zu haben. Anlaufstellen für Inspirationen können Google Trends oder beispielsweise auch Hashtags auf Instagram und Twitter sein. Sie helfen, um Trendprognosen aufstellen zu können. Auch Google Suggest bietet sich als zeitsparende Methode an, um einen Einblick in die häufigsten Suchanfragen anderer Nutzer zu erlangen. Gutes Zuhören und das Lesen der Nutzerkommentare sind vereinfachte Möglichkeiten, die jeder für die Themenfindung nutzen kann. Einen direkten Draht zu den Kunden hat der Kundenservice. Daher ist ein gutes Customer-Relationship-Management, welches konsequent auf die Kunden ausgerichtet ist, unabdingbar. 

Ein weiterer Weg ist, Influencer und Meinungsführer auf seinem Themengebiet zu identifizieren. Hierbei sei angemerkt, dass die Themenfindung als laufender Prozess zu betrachten ist, der niemals abgeschlossen sein wird. Nachdem die Ideensammlung beendet ist, ist es sinnvoll, einen Themenplan zur übersichtlichen Darstellung mit der Auflistung der Medien, inhaltlichen Schwerpunkten und Einteilung auf die einzelnen Monate aufzustellen.

3. Ressourcenplanung

Nun gilt es, Ressourcen effizient zu managen. Hierzu sollte zuerst die Frage geklärt werden, ob die Content Erstellung personell intern zu meistern ist, oder evtl. ein externer Dienstleister, wie beispielsweise eine Agentur, herangezogen werden sollte. Dies kommt ganz auf die Branche und das Know-How im Unternehmen an. Ist dieser Punkt geklärt, sind Verantwortlichkeiten für Themen und Inhalte festzulegen. Auch die Verfügbarkeit der Verantwortlichen für kurzfristigen Content oder auch Ausnahmesituationen ist zu bestimmenEin wichtiges To-Do stellt ebenfalls das Community-Management dar, um kurze Rückmeldezeiten zu gewährleisten. 

4. Die Erstellung eines Redaktionsplans

Wie kommt man nun vom Themenplan zum Redaktionsplan und was ist überhaupt ein Redaktionsplan?

Geht es zu Beginn der strategischen Ausrichtung noch um Zielsetzung und Zielgruppenanalyse, definiert man im Rahmen der Content-Planung konkrete Maßnahmen und hält alles in einem strukturierten Redaktionsplan fest. Die Koordination von Themen, Terminen, Kanälen und natürlich verantwortlichen Mitarbeitern stehen dabei im Mittelpunkt. Der Planungsprozess beginnt in der Regel mit der Themenfindung und endet in einem verbindlichen Redaktionsplan.

Der Redaktionsplan gibt einen Überblick über neue Beiträge, um Deadlines einhalten zu können und regelmäßige Veröffentlichungen zu gewährleisten. Hierbei hilft es, eine Übersicht zu erstellen, die die Wochen und Wochentage abbildet. Auch
können nun die einzelnen Kanäle, die bespielt werden sollen, aufgelistet werden. Anschließend erfolgt die Festlegung der jeweiligen Inhalte, die auf den einzelnen Plattformen veröffentlicht werden sollen.
 Der Reaktionsplan sollte immer schon einige Wochen oder sogar Monate vor Veröffentlichung des jeweiligen Contents erstellt sein, um Zeitdruck zu vermeiden, langfristig planen zu können und vor allem eine Struktur in den gesamten Prozess zu bekommen.  

5. Die Auswahl passender Kanäle

Im letzten Punkt gilt es zu klären, welche Kanäle bedient werden sollen und wie oft dies geschehen soll. Während zum einen Inhalte über Fachmedien publiziert werden können, rücken zum anderen verstärkt digitale Formate in den Vordergrund. Hierzu zählen z.B.  Flyer und Broschüren zum Downloaden, Landing Pages, Newsletter, Podcasts und Experten-GuidesUm mehr Reichweite zu generieren, sollten Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, aber auch XING und LinkedIn genutzt werden. Somit können die einzelnen Themen optimal gestreut werden. 

Fazit

Der richtige Content ist der Grundstein für Erfolg und somit ist die Planung das A und O, da hiermit schnelle Resultate erzielt werden und Erkenntnisse im Tagesgeschäft umgehend erfasst werden können. Daher kann umgehend an den Punkten angesetzt werden, die den größten Nutzen bieten. Ein erfolgreicher Marketing Plan gelingt durch einen stufenartigen Prozess, der eigentlich erst mit der Erstellung eines Redaktionsplans beginnt. Maßgeblich für jeden Planungsprozess ist es, niemals die Relevanz für die Zielgruppen außer Acht zu lassen. 

 

 

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