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Let’s talk about: Instagram Story – eine unterschätzte Macht?!


lookfamed - 1. März 2018 - 0 comments

Seit April 2017 gibt es das Feature „Instagram-Story“. Durch die Story ist es möglich, authentisch aus dem Leben eines Bloggers zu berichten. Dadurch wirken sie natürlicher und nahbarer für ihre Follower. Doch in wie fern wirkt eine Story anders, als ein Posting?

Vorteile der Instagram-Story

Einer der größten Vorteile der Instagram-Story ist es wohl, dass die Bilder hier keinen großen Bearbeitungsaufwand benötigen, was dazu führt, dass Werbung für Produkte besonders schnell umsetzbar ist. Die Produkte, welche erklärungsbedürftiger sind, wie beispielsweise Versicherungen, Apps, sowie weitere Dienstleitungen, können in Stories leichter und verständlicher erklärt werden, als durch ein Posting.

Bevor ihr euch aber blind zwischen einem Posting und einer Story entscheidet, solltet ihr über das Ziel eurer Kampagne genauer nachdenken. Wollt ihr, dass Leute sich, wie in einer Community, über das Produkt austauschen und diskutieren können, dann ist ein Posting sinnvoller. Der Vorteil eines Postings ist nämlich, dass es zunächst lange sichtbar ist, und dass die Präsentation des Produkts oft ästhetischer erfolgt. Außerdem könnt ihr als Unternehmen, auch anschließend noch das Bild für eure eigenen Zwecke verwenden, was bei einer Story nicht der Fall ist.

Die Story hingegen ist nur 24 Stunden sichtbar und die Interaktionen der Follower kann nur der Influencer selbst via Direct-Messages (DM’s) sehen. Das Austauschen der Community untereinander erfolgt also nicht.

Da ein Posting selbst auch rund 90 Prozent seiner Interaktionen und Impressionen innerhalb der ersten 24 Stunden erhält, ist von dem Argument, ein Posting wäre wegen seiner längeren Präsenz wertvoller, Abstand zu nehmen. Tatsächlich aber kommt es bei Conversion, also der Generierung von Klicks auf Ihrer Website mittels Influencern, auf die CTR (Click-Through-Rate) an. Diese ist bei einer Story deutlich höher als bei einem Posting. Dies hängt mit der Swipe-Up-Funktion zusammen, welche den Followern ermöglicht, durch das Hochziehen des Bildschirms, auf die von euch verlinkte Website zu gelangen. Die CTR bei einem Posting ist deshalb so gering, da man in einem Posting keine Webseiten verlinken kann. Diese Links kann man nur in seine Bio (Biografie) einfügen, sodass der Follower zuerst auf das Profil gehen muss, um so zu eurem Link zu gelangen. Dies ist ein großer Umweg für die Follower, weshalb viele diesen Weg nicht gehen und wertvolle Klicks verloren gehen.

Ein weiterer Grund, weshalb Stories zur Generierung von Klicks empfehlenswerter ist, dass Rabattcodes so eleganter platziert werden können, ohne dass die Story zu werblich wirkt. Dadurch wirkt eine Kampagne authentischer. Die Platzierung von Rabattcodes ist weniger offensiv, da sich dieser dann in der Caption, der Bildunterschrift, versteckt und oft verloren geht.

Zu guter Letzt noch ein weiterer Vorteil, eine Kampagne durch Instagram-Stories zu verbreiten, ist das Thema „Werbezeit“. Eine Story für eine Kampagne beinhaltet in der Regel drei bis fünf Kurzvideos, welche jeweils um die 15 Sekunden lang sind. Das sind zusammen zwischen 45 und 90 Sekunden, in denen sich der Follower, welcher sich die Story anschaut, mit dem Produkt bereits auseinandersetzt. Beim Posting hingegen sind es meist nur wenige Sekunden.

Story-Highlights

Seit Dezember 2017 gibt es nun auch das neue Story-Feature „Highlights“. Dadurch ist es möglich, Stories länger als 24 Stunden sichtbar zu lassen. So werden eure persönlichen Highlights dauerhaft in eurem Profil angezeigt. Bis zu 100 Highlights könnt ihr innerhalb einer Story frei nach Belieben zusammenfügen. Gerade für Kunden und Unternehmen mit Business-Profilen ist dieses Feature interessant, da ihr so mehr Reichweite erreicht. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, thematische Stories zu Produkten oder Events zu einem Story-Highlight zusammen zu fügen.

Eine Kampagne durch eine Story zu verbreiten ist in den meisten Fällen empfehlenswerter, da dort die Qualität der Interaktion deutlich höher ist, als bei einem Posting. Durch ein Story-Highlight bleibt diese Kampagne auch weiterhin im Profil des Influencers präsent.

Bisher fließen die Views der Story-Highlights nicht mit in die Insights hinein. Es bleibt aber ab zu warten, bis es auch hier für ein Update von Instagram gibt.

Fazit

Prinzipiell kann man keine pauschale Entscheidung zwischen einem Posting und einer Story fällen. Dies muss individuell nach dem Ziel der Kampagne entschieden werden. Bisher ist bei Unternehmen eine Kombination aus Instagram-Story und Posting am beliebtesten, da dann sowohl der Austausch der Community, als auch eine angeregte Interaktion erfolgt. Wir gehen davon aus, dass der Fokus von Kampagnen im Social Media Bereich, sich auch zukünftig stärker auf Instagram-Stories auslegen werden.

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