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Influencer als Unternehmer – die eigene Marke


lookfamed - 24. Juni 2019 - 0 comments

Was haben @lu-coaching und @die.kim gemeinsam?
Beide haben die nächste „Evolutionsstufe“ auf der Leiter des Influencer-Marketings erklommen und haben angefangen ihre eigenen Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Dieser Trend zur Selbstständigkeit zeigt sich auf zahlreichen Bloggerprofilen. Doch worauf sollten Influencer beim Entwickeln der Eigenmarke achten, wo liegen die Vor- und Nachteile und was sind eigentlich die Unterschiede?

Die verschiedenen Evolutionsstufen

Wir haben uns mit dieser neuen Ausprägung im Influencer Marketing beschäftigt und die verschiedenen Typen in unterschiedliche Stufen eingeordnet. So kann man auch von drei aufeinander aufbauenden Entwicklungsstadien, sogenannten Influencer-Evolutionsstufen reden:

1. Stufe: Die klassische Werbekooperation für einzelne Produkte zwischen Influencer und Unternehmen

2. Stufe: Marken tun sich mit Bloggern zusammen, um über Lizenzkooperationen oder Joint- Ventures gemeinsam ein Produkt zu entwickeln. Wenn sich die Follower des Bloggers perfekt mit denen einer Marke überschneiden, tun sich beide Parteien zusammen, um gemeinsam eine ganze Kollektion zu entwickeln, die dem Geschmack der Follower entspricht (zum Beispiel PURELEI x @Novalanalove)

3. Evolutionsstufe und gleichzeitig aktueller Instagram Trend ist die Loslösung von bestehenden Marken und die Kreation eigener Marken. Ziel hierbei ist, dass der Influencer nun Produkt und Marke gleichzeitig verkörpert und somit das Unternehmen vollkommen unsichtbar wird

Influencer als Produktentwickler

Selbstverständlich dürfen Influencer, die ihr eigenes Produkt entwickeln, einen besonders hohen Grad an Glaubwürdigkeit genießen. Welcher Artikel ließe sich schließlich besser promoten als der selbst kreierte? Hinzu kommt der Vorteil, dass die potentiellen Kunden das Produkt schon beim Erschaffungsprozess, quasi aus den Babyschuhen heraus, kennenlernen. Durch dieses Storytelling wird nicht nur eine hohe Markensympathie generiert, sondern auch die Meinungsbildung zum Produkt und damit auch der Abverkauf positiv beeinflusst.

Ebenfalls bewährt hat sich die Methode die Follower in den Erschaffungsprozess mit einzubinden und mittels Meinungsumfragen das Produkt so nah wie möglich am Kunden zu kreieren. Auf diese Weise werden nicht nur die Verkaufszahlen gesteigert, sondern im besten Fall auch die Community gestärkt. Der Influencer ist nun in seiner Kreativität völlig frei. Losgelöst von seinen Werbepartnern kreiert er ein Produkt, das nicht nur seinem Image 100%ig gerecht wird, sondern auch seinen Followern perfekt angepasst ist und behält sich dadurch seinen hohen Grad an Authentizität:

Dadurch, dass der Influencer Einfluss auf den Schaffungsprozess eines Produktes bekommt, entsteht eine intensive Beziehung dazu. Diese Beziehung bildet die stärkste Grundlage für authentisches Influencer Marketing.“ – Luana Silva, Influencerin, Co Founder von Lookfamed

Als sicherlich eine der erfolgreicheren nationalen Eigenmarken gilt beispielsweise das Fitnessprogramm „Strong & Beautiful“ der Influencerin @pamela_rf. Auch wir von lookfamed konnten bereits positive Erfahrungen in diesem Bereich sammeln. So haben wir mit unserer Handels GmbH den Trend aufgegriffen und in Kooperation mit @die.kim einen Pregnancy Organizer herausgebracht, der von unserer exklusiven Family Bloggerin liebevoll entworfen und promotet wurde. Ein rundum erfolgreiches Produkt, das nicht nur der Family Influencerin, sondern auch ihren Followern gerecht wird. Ebenfalls perfekt in Szene gesetzt wurde von und mit uns die Fitness-App von Lu-Coaching. Auch die Fitnessbloggerin konnte mithilfe von unserer Handels GmbH, allerdings unabhängig von einer Marke, ihr eigenes Produkt erfolgreich auf dem Markt etablieren.

 

Aus unseren Erfahrungen heraus können wir sagen, dass wir die Entwicklung des Influencer Marketings vom einfachen Promoter-Job hin zum kreativen Entwickler von Kollektionen oder sogar Eigenmarken als durchweg positiv bewerten können. Auf Seiten der Blogger wird die Glaubwürdigkeit nicht angezweifelt, sondern eher sogar gesteigert und auf Seiten der Unternehmen (bei gemeinsamen Kollektionen) werden die Kunden noch viel gezielter an das Produkt gebunden, indem sie schon bevor das Produkt auf dem Markt ist in den Erschaffungsprozess mit eingebunden werden. Und das Beste an der Sache ist: Fangen Unternehmen an gemeinsam mit Influencern Kollektionen zu entwerfen, akzeptieren sie diese als vollwertige Marketing-Unternehmer und schaffen für diese einen langfristigen, nachhaltigen Raum.

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