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Story statt Post? IG Story überzeugt mit neuen Funktionen


lookfamed - 23. August 2018 - 0 comments

Rund 400 Millionen Menschen nutzen tagtäglich das Instagram Format Stories, um Augenblicke, Erfahrungen und Botschaften mit der eigenen Community zu teilen. Das offene Video- und Bildformat schafft dabei durch die begrenzte vierundzwanzig stündige Sichtbarkeit des Beitrags eine erhöhte Aktualität, die sich positiv auf die Authentizität von Werbebotschaften auswirken kann. Unterstützt wird das Format durch zahlreiche Zusatzfunktionen, die von privaten Nutzern, Influencern oder auch Business Accounts kreativ und vielfältig eingesetzt werden können. Daher nutzen wir die Gelegenheit, um Euch aktuelle Funktionsupdates im Storyformat vorzustellen. Denn fest steht schon jetzt, dass das Format in Zukunft auch weiter an Bedeutung im Social Media Marketing gewinnen wird.

 

Mit der seit Ende Juni gelaunchten Zusatzfunktion Musik bietet Instagram eine integrierte Musikbibliothek an, die populäre und aktuelle Songs nach Beliebtheit, Stimmung und Genres gliedert. Durch den gezielten Einsatz von Musik lassen sich so in Zukunft innerhalb der Storybeiträge Botschaften, Gefühle und Situationen akustisch unterstreichen. Aus der Perspektive von Influencern und Unternehmen also eine ideale Möglichkeit, um dieses Tool künftig aktiv in der Kampagnenplanung zu berücksichtigen.

 

Vorwiegend zum Einsatz kommt die Funktion bislang in den Videoformaten Get ready und Hauls im Beauty- und Kosmetikbereich. Also bei Produkten, für die kein hoher Erklärungsbedarf besteht. Neben der passiven musikalischen Begleitung solcher Videos, kann die Musik künftig eine aktivere Rolle einnehmen, in dem sie bei der jeweiligen Zielgruppe einen emotionalen Wiedererkennungswert mit einer Marke oder einem beworbenen Produkt hervorruft. Denn Musik eignet sich bekanntlich hervorragend dafür Stimmungen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Zu beachten ist jedoch, dass die Musikbibliotheken auf die nationalen Ländermärkte begrenzt sind und Songs somit nicht im Ausland verfügbar sein können. Neben der Emotionalsierung von Beiträgen kann die Musik Funktion auch dazu führen, die Lautloszuschauer zu motivieren, den Ton bei der Wiedergabe von Stories häufiger anzuschalten. Beiträge sollten daher neben der automatischen Verlinkung des Songs zusätzlich entsprechend gekennzeichnet sein und den User auffordern den Ton einzuschalten.

Neben der akustischen Untermalung von Kampagnen, muss die Aufmerksamkeit von Influencern und Unternehmen zugleich auf Verlinkungen innerhalb von Storybeiträgen liegen. Dafür bietet IG bereits die Standardvorlagen Standort, @Mentions und #Hashtag an. Diese sollten aktiv genutzt werden, um zusätzlich Reichweite und Traffic für den eigenen Feed, Beiträge, Blogs oder Landingpages aufzubauen. Dazu kann über den Button Teilen im Feed der jeweilige Beitrag ausgewählt und zur Story hinzugefügt werden. Damit wird also ein Beitrag Reposting möglich. Die Funktion kann auch von Marken genutzt werden, um auf Beiträge von Influenern aufmerksam zu machen.

Darüber hinaus sollte auf das Timing der Verlinkungen geachtet werden. Werden Links zu früh in der Story platziert, können die Follower früher verloren gehen und die Story nicht bis zum Ende schauen. Daher sollten Verlinkungen primär zum Ende eines Storybeitrags platziert werden. Bei der Einbindung sollte man kreativ sein und bei den Followern eine Neugier wecken, so wie es die nachfolgenden Beispiele zeigen. An der Stelle muss darüber hinaus auf die Kennzeichnung von Werbung geachtet werden. Für die Zukunft können wir weitere spannende Story Formate erwarten. Werbetreibende Unternehmen und Agenturen sollten nun beginnen, die Funktionen kreativ in ihrer Kampagnenplanung zu berücksichtigen und die Funktionen für den eigenen Instagram Account auszuprobieren.

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