Scroll to top
© 2020, made with love lookfamed, All right reserved.

Follower durch Community Management?


lookfamed - 24. April 2020 - 0 comments

Wer auf Instagram erfolgreich sein will, der braucht vor allem eines: Follower. Das gilt für Influencer und Unternehmen gleichermaßen, denn man möchte natürlich, dass die eigenen Inhalte gesehen werden. Zudem ist die Bindung zur eigenen Community in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, was auch den Aufstieg von sogenannten Micro-Influencern erklärt. Denn nicht nur die Anzahl der Follower ist wichtig, sondern vor allem die Beziehung, die man zu diesen aufbaut. Ein wichtiger Weg, um dies zu tun, ist das Community Management. Aber um was handelt es sich dabei eigentlich genau und warum ist es so wichtig?

Was ist Community Management?

Wenn von Community Management die Rede ist, dann ist damit allgemein die Interaktion mit den eigenen Followern gemeint. Dazu gehört aber noch sehr viel mehr!

Allgemein gehört zum Community Management vor allem das Beantworten von Kommentaren und von DMs (Direct Messages) auf dem eigenen Profil. Um die eigene Reichweite zu erhöhen und von möglichst vielen auf der Plattform wahrgenommen zu werden, sollte aber nicht nur auf der eigenen Seite interagiert werden, sondern auch auf denen anderer. Indem man die Beiträge anderer liked und sie kommentiert, macht man auf sich aufmerksam und bindet die eigene Community durch positive Rückmeldung an sich. Wichtig ist es hier, vor allem auf Seiten aktiv zu sein, die thematisch zur eigenen passen, denn so befindet man sich bereits in der eigenen Nische und die Follower interessieren sich bereits für die Themen.

Sofern man also dafür gesorgt hat, dass andere auf das eigene Profil aufmerksam werden und zu Abonnenten geworden sind, gilt es jetzt natürlich, sie langfristig an sich zu binden. Ein geeignetes Tool dafür ist die Instagram Story. Dort kann man die eigenen Follower beispielsweise durch Umfragen einbeziehen und herausfinden, an welchem Content sie interessiert sind. Hier kann man auch themenbezogene oder branchenrelevante Inhalte anderer teilen.

Wie sollte man vorgehen?

Wenn man sich einmal vor Augen geführt hat, was alles zum Community Management gehört, sollte es natürlich an die Umsetzung gehen. Dabei sollte man dazwischen unterscheiden, was man auf seinem eigenen Account macht und dem, was man auf anderen Seiten macht.

Auf dem eigenen Account

Der erste Schritt sollte es zwingend sein, ein eigenes Konzept zu entwickeln. Man muss sich ganz genau überlegen, was man mit dem eigenen Account kommunizieren möchte. Was möchte man der eigenen Community näherbringen? Was möchte man als Influencer oder als Unternehmen verkörpern? Und über welche Themen möchte man sprechen? Durch das eigene und individuelle Konzept schafft man einen Wiedererkennungswert, der die User langfristig bindet. Sofern vorhanden, sollte in diesem Zuge auch immer die eigene Corporate Identity verwendet werden, also beispielsweise immer die gleichen Farben oder die gleiche Schrift.

Eine weitere Möglichkeit, eine Community aufzubauen, sind außerdem die Captions, also die Bildunterschriften. Hier sind lange Captions momentan sehr beliebt und können dafür genutzt werden, der Community einen Mehrwert zu geben, Fragen zu beantworten oder zu stellen oder einfach Storytelling zu betreiben. Auch durch ausgewählte Hashtags kann die Reichweite vergrößert werden, indem die eigenen Beiträge von Interessierten gefunden werden können.

Auf anderen Accounts

Sofern man Community Management auf anderen Accounts betreibt, ist es sinnvoll, beispielsweise unter Beiträgen von Brancheninternen zu interagieren. Für Influencer kann es beispielsweise hilfreich sein, bei Bloggern mit mehr Followern zu kommentieren, um so auf sich aufmerksam zu machen. Aber auch die Interaktion auf kleineren Accounts erweist sich als durchaus sinnvoll, denn auch hier kann man sich durch eine gekonnte Platzierung in den Köpfen der Menschen verankern. Auch innerhalb der eigenen Community sollte man den zahlreichen Accounts einmal Besuche abstatten und Likes und Kommentare verteilen.

Vor allem wichtig ist es hierbei, immer freundlich und auf Augenhöhe aufzutreten. Sollte es einmal zu heikleren Kommentaren oder Themen kommen, so sollte man mit diesen besonders behutsam umgehen, sich aber dennoch deutlich positionieren. Nahbarkeit und Authentizität können dabei ungemein helfen.

Die Relevanz des Community Managements

Jetzt, wo deutlich geworden ist, wie man beim Community Management am besten vorgeht, sollte sich auch noch einmal vor Augen geführt werden, warum es denn eigentlich so wichtig ist, mit der eigenen Community zu interagieren.

Der wichtigste Punkt ist natürlich der Aufbau und die Erweiterung der eigenen Community. Dadurch, dass man mit seinen bestehenden Followern interagiert und sich auch auf anderen Profilen platziert, kann auf das eigene Profil aufmerksam gemacht und die Reichweite gesteigert werden. Accounts leben von der Reichweite, die sie erzielen und nur so kann dafür gesorgt werden, dass man die Follower langfristig bindet und diese sich wertgeschätzt und einbezogen fühlen. Durch das Community Management kann außerdem ein Stimmungsbild erfasst werden, wodurch Interessen abgefragt, der Dialog aufgebaut und ein Mehrwert gegeben werden kann. Indem eben genau dieses Feedback eingeholt wird, kann der eigene Account immer weiter optimiert werden.

Vor allem für Influencer spielt das Community Management eine äußerst wichtige Rolle, wenn es um Kooperationen geht. Durch die Interaktion mit der Community steigt die eigene Engagement Rate, die eine wichtige Kennzahl für Unternehmen darstellt, wenn es darum geht, einen geeigneten Influencer für eine geplante Kampagne zu finden. Außerdem führt das Community Management dazu, dass man als nahbarer und authentischer aufgefasst wird. Sofern dies der Fall ist, wird die eigene Meinung eher von anderen übernommen. Dies führt dann natürlich zu mehr Erfolgen bei Werbung und Kooperationen.

Follower durch Community Management!

Vor allem in Zeiten, in denen Social Media so viel genutzt wird wie selten zuvor, ist es nun sinvoll, die eigene Online-Präsenz noch einmal neu aufzurollen oder zu überarbeiten. Ein wichtiger Schritt, um seine Community langfristig fest zu binden ist definitiv das Community Management. Letztendlich ist dies für jeden individuell, aber mithilfe unserer Tipps sollte dem Aufbau der Community nichts mehr im Wege stehen. Viel Erfolg!

Weitere Influencer News