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Fehler, die man beim Influencer Marketing vermeiden sollte


lookfamed - 11. Juni 2020

Wie Influencer, Unternehmen und Agenturen erfolgreich Social Media Marketing betreiben, ohne typische Fehler zu begehen.

Influencer sind aus dem Social Media Marketing nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren helfen sie Unternehmen auf Instagram, Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen und tragen maßgeblich dazu bei, die Markenbekanntheit um ein Vielfaches zu steigern. Doch nicht nur Influencer und Unternehmen sind Teil des so beliebten Influencer Marketings. Auch Agenturen tragen einen bedeutenden Teil dazu bei, Unternehmen und Influencer zusammenzubringen und dafür zu sorgen, dass in der Zusammenarbeit alles nach Plan läuft und die Ziele erreicht werden. Doch Influencer Marketing bedeutet noch viel mehr, als einfach nur Werbung auf Social Media zu machen. Es gibt viel zu beachten und dementsprechend auch viele Fehler, die alle Beteiligten immer wieder machen, die aber unbedingt verhindert werden sollten. Wir stellen euch heute die gravierendsten Fehler vor, die es im Influencer Marketing unbedingt zu vermeiden gilt.

Influencer

Der wichtigste Teil des Social Media Marketings sind die Influencer selbst. Obwohl diese viele kreative Freiheiten genießen, unterlaufen ihnen trotzdem manchmal Fehler, die sie zwingend vermeiden sollten.

Geld vor Qualität

Viele Influencer haben die Arbeit auf Instagram zu ihrem Hauptberuf gemacht. Deswegen ist es natürlich auch verständlich, dass sie daran interessiert sind, angemessen bezahlt zu werden. Es ist jedoch wichtig, dass sie ihren Verdienst nicht vor die Auswahl der Produkte stellen, die sie bewerben.

Vielen Influencern scheint es schwer zu fallen, lukrative Angebote abzulehnen, obwohl diese keinen Mehrwert für sie oder ihre Community bringen würden und nicht wirklich zum Influencer passen. Um gutes Influencer Marketing zu verwirklichen, sollte dies aber unbedingt vermieden werden. Denn vollkommen wahllos Werbung für jegliche Unternehmen zu machen, kann Konsequenzen mit sich ziehen. Influencer laufen hier Gefahr, von hochwertigen, authentischen Marken ignoriert zu werden. Gute Marken, die eine Bewerbung ihrer Produkte auf Instagram anstreben, schauen sich natürlich vorher das Profil eines Influencers an. Hat dieser jedoch bereits sehr viel Werbung für zahlreiche verschiedene Unternehmen gemacht, so schließen viele eine Kooperation von vornherein aus, weil ihnen die Authentizität fehlt.

Deswegen gilt: Lieber auf einige Kooperationen verzichten und eher langfristige Partnerschaften mit hochwertigen Marken eingehen. Eine langfristige Zusammenarbeit mit guten Marken ist auch für die Zukunft sehr viel rentabler.

Der Drang, so schnell wie möglich zu wachsen

Klar, Follower sind eine sehr wichtige Kennzahl eines jeden Influencers. Deswegen liegt es auch auf der Hand, dass es Influencern wichtig ist, dass ihnen User folgen. Dabei wird aber häufig ganz nach dem Motto „Quantität statt Qualität“ gehandelt. Dabei ist es sehr viel wichtiger, eine enge Bindung zur eigenen Community aufzubauen als täglich tausende Follower dazuzubekommen.

Die Bindung zur eigenen Community entscheidet darüber, für wie authentisch und glaubwürdig eine Werbung auf Social Media gehalten wird. Denn wer einen Influencer mehr für einen Freund als für einen Fremden hält, weil dieser auf die eigenen Kommentare und Nachrichten eingeht, der sieht die Werbung eher als Empfehlung an.

Außerdem schauen Unternehmen oder Agenturen, die auf der Suche nach einem passenden Influencer sind, häufig vor allem auf die Engagement Rate. Das bedeutet also, dass es vor allem wichtig ist, wie viele Likes und Kommentare ein Blogger im Verhältnis zu seiner Followerzahl erreicht. Dabei ist es zu einem gewissen Punkt nebensächlich, wie viele Follower der Influencer auf seinem Profil hat.

Unternehmen

Auch für Unternehmen ist das Influencer Marketing eine tolle Möglichkeit, ihre Produkte kreativ und individuell zu vermarkten. Obwohl sie einen Influencer damit beauftragen, den kreativen Part zu übernehmen, gibt es jedoch auch für Unternehmen schwerwiegende Fehler, die es zu vermeiden gilt.

Die Auswahl der Influencer

Mit der Wahl eines geeigneten Influencers steht und fällt jede Kampagne. Viele Unternehmen handeln dabei nach dem falschen Vorsatz „viel hilft viel“. Denn sie wählen häufig eine ganze Reihe von Influencern aus, anstatt einige wenige, qualitativ hochwertige Influencer für ihre Zwecke auszuwählen. Dabei leitet sie der Gedanke, dass sie mit vielen Influencern auch viele Menschen erreichen. Das mag auch stimmen, allerdings ist dies meist wenig wirksam. Viel wichtiger ist es nämlich, auch wirklich die richtigen Menschen zu erreichen und das klappt nur, wenn Unternehmen mit Influencern arbeiten, deren Followerschaft sich aus der Zielgruppe des Unternehmens zusammensetzt und die eine gute Beziehung zu ihrer Community pflegen.

Viele Unternehmen wollen im Rahmen des Influencer Marketings möglichst viel Wirkung für möglichst kleines Geld. Das ist nachvollziehbar, aber auch eine ziemlich veraltete Version des Influencer Marketings. Heutzutage geht es dabei vielmehr darum, eine enge Bindung zu Influencern aufzubauen und langfristige Kooperationen einzugehen. Diese haben auf lange Sicht eine viel stärkere Wirkung.

Zu starke Einschränkung der Influencer

Hat ein Unternehmen einen Influencer gefunden, den es für die eigene Zwecke als geeignet erachtet, geht es darum, den Influencer zu briefen und ihm Vorgaben für die geplante Bewerbung an die Hand zu geben. Manche Unternehmen gehen dabei aber so weit, dass sie dem Influencer jegliche Worte in den Mund legen wollen. Sie wollen ihm den genauen Wortlaut der Bewerbung vorgeben und entscheiden, in welchem Szenario er das Produkt wie zu bewerben hat. Das ist jedoch der falsche Weg, denn spricht ein Influencer im Rahmen einer Produktbewerbung plötzlich anders als sonst, so fällt dies seiner Community natürlich sofort auf und die Glaubwürdigkeit und die Authentizität gehen verloren.

Sinnvoller ist es hierbei, dem Influencer nur Rahmenpunkte vorzugeben. Dabei reicht es völlig, dem Influencer den Zeitpunkt der Bewerbung vorzuschreiben sowie die wichtigsten Key Facts zum Beworbenen an die Hand zu geben. Influencer sind echte Profis, wenn es um das Social Media Marketing geht. Unternehmen sollten ihnen hierbei also vertrauen und sich darauf verlassen, dass die Influencer die Produkte kreativ in ihren Alltag integrieren. Dies ist sehr viel natürlicher und garantiert definitiv mehr Erfolg.

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Eins, zwei, drei… Schmeiß rein! 😋 Und ich verspreche euch, egal was, es wird. Und vor allem wird es richtig lecker. So wie dieses herrlich duftende und unfassbar leckere Weißbrot mit Curry-Topping und roten Zwiebeln. |WERBUNG| Die Kombi ist einfach zum niederknien und auch optisch macht es ordentlich was her. Das darf also auf keinem Fall beim Grillen oder Picknicken fehlen. Vielleicht noch ein kleiner Snack, knusprige Kichererbsen vielleicht? Auch dazu kann man nur schwer nein sagen. Ich zaubere das alles mit meinem #AirfryerXXL von @philips_dach – den wir seit nun fast zwei Jahren nicht mehr missen möchten. Der kommt hier nämlich wöchentlich (mehrfach) zum Einsatz – und war auch schon mit uns im Urlaub. #fragtnicht
 Egal ob mit Heißluft frittieren, garen, backen oder sogar grillen – geht alles. Wir backen darin unsere Brötchen (auf), bereiten uns knusprige Chips zu, Pommes gehen immer und wer zusätzlich noch ein wenig Inspiration braucht, der schaut sich die #NutriU App an. Kostenlos und mit fast 1800 Rezeptideen eine feine Sache. Nun aber zu dem Rezept für mein „Fladenbrot“ der anderen Art. Ihr braucht: 500 gr Mehl 1 Ei 1 TL Salz 250 ml Wasser 7 gr Trockenhefe
 4 EL Olivenöl 4 – 6 rote Zwiebeln 100 gr griechischen Jogurt 2 Zehen Knoblauch 2 TL Currypulver 1 Prise S/P
 frischen Thymian Mehl, Ei, Salz in die Küchenmaschine geben. Wasser lauwarm, Hefe darin auflösen, Öl dazu, einmal verrühren. Nach und nach zu den trockenen Zutaten während des Knetvorgangs geben, bis ein glatter Teig entsteht. Dann den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. Währenddessen den Jogurt mit dem Curry, S/P und dem gepressten Knoblauch vermischen. Den Korb vom #Airfryer mit Backpapier auslegen, Brot hineingeben und bis zum Rand hin verteilen. Die Jogurtmasse darüber verteilen, die Zwiebeln halbieren (oder dritteln) und in den Teig drücken. Thymian drüber, bei 160 Grad für 35 Minuten in die #Heissluftfritteuse – schmecken lassen! Was darf bei euch zum Grillen nicht fehlen? #makehomebetter #makelifebetter #philips Der neue Airfryer Smart reguliert Zeit und Grad übrigens bei fünf Gerichten ganz automatisch. Ist auch ne richtig feine Sache.

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Agentur

Agenturen sollen als Bindeglied zwischen Unternehmen und Influencer agieren und dafür sorgen, dass die Kooperationen reibungslos ablaufen und alle Beteiligten zufrieden sind. Doch obwohl die meisten Agenturen auf ihrem Gebiet echte Experten sind, gibt es trotzdem Fehler, die immer mal wieder passieren, aber unbedingt vermieden werden sollten.

Unpersönliche Anfragen an Influencer

Zur Aufgabe von Agenturen gehört es unter anderem, im Auftrag von Unternehmen passende Influencer für Kampagnen oder Kooperationen zu gewinnen. Nach ausführlicher Recherche auf Instagram geht es dann also daran, passende Influencer zu kontaktieren. Dabei machen viele Agenturen jedoch den Fehler, die Influencer mit unpersönlichen Nachrichten zu kontaktieren.

Bevor ein Influencer kontaktiert wird, sollte sich die Agentur ausgiebig über diesen informieren und sich mit seinem Profil und seinem Content auseinandersetzen. Dabei ist auch zu beachten, mit welchen Unternehmen der Influencer bereits kooperiert hat. Eine persönliche Ansprache, in der darauf eingegangen wird, warum der Influencer zum Unternehmen passt und sein Content mit einbezogen wird, verspricht große Erfolgschancen und einen ultimativen Fit zwischen Influencer und Unternehmen.

Eine Kampagne, verschiedene Bedingungen

Es ist völlig legitim, für eine Kampagne mit mehreren gut gewählten Influencern gleichzeitig zu arbeiten. Was jedoch nicht legitimiert werden kann, ist ihnen verschiedene Bedingungen im Rahmen dieser zu geben. Es sollte zwingend vermieden werden, einem Influencer beispielsweise einen höheren Rabattcode für seine Follower zu geben und einem anderen im selben Zug einen niedrigeren. Dies kommt dann nicht nur schlecht bei den Influencern selbst an, die sich mit Sicherheit nicht geschätzt fühlen werden, sondern auch bei den Communities der Follower. Denn bewirbt der Influencer mit dem kleineren Rabattcode das Angebot zur gleichen Zeit wie der Influencer mit dem größeren Rabattcode, so könnte dies die Follower verärgern. Sie könnten dasselbe Produkt ja zu besseren Konditionen auch bei einem anderen Blogger ergattern.

Die Aufgabe der Agentur ist es also, zu beobachten, ob es zur gleichen Zeit einen solchen Rabattcode an anderer Stelle bereits gibt. Sie muss dann einen geeigneten Zeitpunkt für die Ausgabe eines Codes durch einen Influencer finden.

Fazit

Influencer Marketing birgt eine Vielzahl an Potenzialen – sowohl für Unternehmen und Influencer als auch für Agenturen. Wichtig ist nur, dass schwerwiegende Fehler vermieden werden, damit die Bewerbung auf Social Media für alle Beteiligten die gewünschten Vorteile bringt. Dabei sind vor allem Transparenz, Authentizität und Glaubwürdig von allen Beteiligten Grundvoraussetzung.

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