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Die Auflösung der 5 größten Vorurteile gegenüber Influencern und Influencer Marketing


lookfamed - 13. August 2020

Influencer Marketing dient als moderne Methode, Marketing in den sozialen Netzwerken zu betreiben. Immer wieder trifft man hier allerdings auf die verschiedensten Vorurteile.

Mittlerweile hat sich das Influencer Marketing einen festen Platz in der Kommunikations- und Marketingbranche ergattert. Hier entstehen allerdings schnell Vorurteile, die sich weit verbreiten. Welche Vorurteile dahinterstecken und wie viele davon wahr oder falsch sind, erfahrt ihr in unserem heutigen Blogpost.

1. Influencer ist kein richtiger Job

Was genau machen Influencer eigentlich? Der Begriff Influencer kommt aus dem Englischen „to influence“ und bedeutet „etwas/jmd. beeinflussen“. Ein Influencer  baut sich in den sozialen Netzwerken eine Community auf. Sie haben eine hohe Reichweite und helfen damit Unternehmen bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen.

Das wohl größte Vorurteil, dass Influencer kein richtiger Job ist, ist teilweise immer noch fest in der Gesellschaft verankert. Influencer sind reich, ohne zu arbeiten; sie bekommen alles geschenkt und sind nur auf Reisen. Diese Sätze hat wohl jeder von uns schon einmal irgendwo aufgefasst. Doch hinter dem Beruf steckt viel mehr:

Content Produktion mit qualitativ hochwertigen Fotos, Community Management durch aktive Interaktion mit den Followern, Unterhaltung in den Stories, Kooperation mit Unternehmen durch eine geschickte Vernetzung der Produkte mit ihrer Zielgruppe, Aufklärung wichtiger Themen, Vorbild sein und vieles mehr.

Dafür wird der Content meist schon Monate im Voraus geplant und vorbereitet . Doch auch bei unvorhergesehenen Ereignissen müssen die Influencer spontan reagieren, aktuelle Themen ansprechen und die eigene Meinung vertreten. So wird die Reichweite zum Beispiel dafür genutzt, über bisher verschwiegene Themen aufzuklären und die Scheu davor zu nehmen.

Außerdem bauen sich einige Influencer neben Instagram ein eigenes Unternehmen auf und gründen eigene Marken, um sich nachhaltig erfolgreich zu platzieren.

Dies alles nimmt Unmengen an Zeit in Anspruch, weshalb sie keinen typischen „9 to 5“ Job haben und sich ihren Urlaub und die Smartphone-freie-Zeit bewusst nehmen müssen.

Hinter dem Job des Influencers stecken also eine Menge Fähigkeiten, um auf Instagram & Co. erfolgreich unterwegs zu sein.

 

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It’s official 🤩 Viele haben vermutet, dass ich mir ein Eigenheim kaufe. Nicht ganz – ich wage den Schritt in die Selbstständigkeit und das da hinter mir das ist mein wunderschönes eigenes Bürohaus in einem riesigen Garten 😍 jetzt wisst ihr auch, wieso ich so gebangt habe, denn Timba wird ein Office Dog 🐶 einen schöneren Platz für sie gibt es ja wohl nicht, oder? Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass ich in letzter Zeit abwesender war, mein Herzblut fliesst nämlich hier rein. Jeden Tag. Stundenlang. Nächtelang. 😍 Mir war es immer wichtig, nicht nur Insta zu machen. Mir ist es zu unsicher, zu schnelllebig, zu riskant. Was, wenn die App durch eine andere ersetzt wird wie Facebook damals durch Instagram? Was wenn ich gehackt werde? Ich bin voll und ganz auf eine App angewiesen… Instagram war und ist neben dem fliegen meine Selbstständigkeit. Ich habe letztes Jahr den Schritt gemeinsam mit meinem Management gewagt ein Modelabel zu gründen an dem wir selbstverständlich weiterhin auf Hochtouren arbeiten (new collection coming sooooon💯🤩) aber das hier wage ich alleine. Und ich bin stolz. Und motiviert. Und ehrgeizig und kann es kaum erwarten. Ich bin gespannt was in diesem Jahr noch auf mich zukommt. 🥰❤️ #newchapter #office

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 2. Oberflächlichkeit

Ein weiteres Vorurteil ist die Oberflächlichkeit, mit der Influencer sich auf Instagram präsentieren. Auf Instagram sei alles nur gespielt und die Meinung zu Produkten nur gekauft.

Doch wenn man sich die letzte Zeit mal genauer anschaut, fällt einem auf, dass die Social-Media Plattformen auch für Statements genutzt werden. Influencer werben für Selbstliebe und das mentale Befinden. Der Community soll Mut zugesprochen werden und es soll in den Köpfen verankert werden, dass es als schön angesehen wird, sich selbst zu akzeptieren, zu lieben und dies auch nach außen zu tragen.

Außerdem werden die Social-Media Plattformen oft genutzt, um zu informieren und zu helfen. Hilfeaufrufe werden ausgesprochen und in kürzester Zeit kann eine Menge erreicht werden. Die Influencer teilen ihr Wissen, informieren über verschiedenste Themen und geben somit Tipps und Tricks, um einen Mehrwert für ihre Follower zu schaffen.

Influencer Marketing bedeutet auch, mit Überzeugung hinter dem beworbenen Produkt zu stehen und dies, manchmal auch erst nach einer ausgiebigen Testphase, ehrlich und authentisch an die Follower weiter zu geben.

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4 children & 4 month post partum! „Du hast soo eine tolle Figur nach 4 Kindern“ Ja, dank Fettweghose. In Wirklichkeit sieht der Bauch so aus und das ist völlig ok. Wir haben vor wenigen Wochen erst entbunden und müssen nicht wieder wie vorher aussehen. Es ist ok so auszusehen, denn wir haben etwas viel tolleres, größeres und wichtigeres geschaffen: unsere Babies zur Welt gebracht. Ein Leben geschenkt. Bzw vier Leben geschenkt! Wen interessiert schon der Bauch? Die Figur ist so nebensächlich, wenn man sich unsere Kinder anschaut. Mein Bindegewebe ist der Horror, ich hab Dehnubgsstreifen, mein Bauch schwabbelt, aber es ist mir egal 🙏🏻❤️ Liebt euch so wie ihr seid, denn so seid ihr perfekt! #4monthpostpartum #momof4 #nobodysperfect #loveyourself

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3. Instagram ist nur etwas für große Unternehmen

Kleine Unternehmen können sich gegen die größeren Unternehmen auf Social-Media-Kanälen nicht durchsetzen. Der Gedanke, dass größere Unternehmen mehr Budget zur Verfügung haben, somit mehr Reichweite erreichen können und mit mehr Reichweite gleichzeitig mehr Umsatz erzielen, ist auch ein typisches Vorurteil, wenn es um Werbung in den sozialen Netzwerken geht.

Der Erfolg auf Instagram & Co. wird mittlerweile nicht mehr nur an der Reichweite gemessen. Dass Influencer Marketing gerade für kleine Unternehmen eine Chance sein kann, ist vielen gar nicht bewusst. Mit dieser Marketingstrategie ist es möglich, komplett neue Zielgruppen zu erschließen und das eigene Unternehmen präsent zu machen.

Auch in Zusammenarbeit mit Micro-Influencern lässt sich mit geringerem Budget vergleichbare Erfolge erzielen, wie mit Influencern, die eine höhere Reichweite anbieten.

Mico-Influencer pflegen, aufgrund der geringeren Anzahl an Followern, eine persönlichere Beziehung zu ihren Followern und sind so auf einer Vertrauensbasis mit ihnen. Durch die enge Bindung zu ihren Followern nehmen diese die Werbung nicht als solche wahr, sondern nehmen es als glaubwürdig Empfehlung eines Bekannten an.

4. Instagram ist nur etwas für Jugendliche

Instagram ist nur etwas für die jüngere Zielgruppe und eine ältere Generation ist nicht erwünscht, man sei „zu alt für Instagram“.

Dass die Zielgruppe eher im jüngeren Alter ist, lässt sich nicht abstreiten. Sie nutzen Social-Media intensiv, lassen sich von Influencern beeinflussen und inspirieren. Doch auch für die ältere Generation bieten sich viele Vorteile, die sozialen Netzwerke zu nutzen.

So werden zum Beispiel die Mami-Blogger immer erfolgreicher und bekannter und erschließen neben den bereits vorhandenen Travel, Fitness oder Fashion Blogger noch einmal eine neue Zielgruppe. Und genau das eignet sich auch für andere Generationen.

Ihnen wird dadurch die Chance gegeben, auf schriftliche Produktbewertungen und Erfahrungsberichte zu verzichten und gezielt danach suchen zu müssen. Sie können sich Stories und Feeds ansehen und Face-to-Face den Erfahrungen einzelner Produkte lauschen.

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5. Influencer Marketing ist gleich Influencer Marketing

Mit Influencer Marketing lassen sich viel mehr Ziele verfolgen, als lediglich einen höheren Umsatz der Produkte zu erzielen.

Ein Ziel des Influencer Marketings ist zum einen, Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Marke und das Produkt sollen bekannt gemacht werden, verschiedene Zielgruppen erreicht werden und ein relevantes Publikum angesprochen werden.

Außerdem soll Influencer Marketing Nähe und Interaktionen bieten. Die Follower entwickeln eine Verbindung zum Influencer, gleichzeitig aber auch zum beworbenen Produkt oder zur beworbenen Dienstleistung. Sympathie, Vertrauen und Glaubwürdigkeit stehen bei einem erfolgreichen Influencer Marketing an oberer Stelle und dies lässt sich am ehesten durch eine emotionale Bindung  zu den potenziellen Kunden gewährleisten.

Natürlich soll der Vertrieb durch diese Marketingstrategie ebenso angeregt werden. Durch die Kooperationen steigen die Kauf- und Weiterempfehlungsbereitschaft und die Message der Produkte hat einen höheren Stellenwert.

Influencer Marketing lässt sich auch mit den verschiedenen Plattformen unterschiedlich kreativ umsetzen. Auf Instagram ist das Storytelling ganz oben, um erfolgreich zu sein. Aber auch TikTok, wo es größtenteils Videos ohne persönliche Ansprache gibt, oder LinkedIn, wo die beruflichen Fähigkeiten im Vordergrund stehen, sind weit genutzte Plattformen, um Influencer Marketing zu betreiben.

Fazit

Auch wenn die Influencer sowie das Influencer Marketing schon länger einen Platz in der Gesellschaft eingenommen haben, gibt es eine Menge an Vorurteilen, die sich immer wieder durchsetzen werden. Doch beschäftigt man sich einmal genauer mit dem Thema, wird man schnell merken, dass dies heutzutage eine große Chance ist, seine Marketing Fähigkeiten zu erweitern oder auch aus Follower Sicht, neue Produkte authentisch kennen zu lernen.

 

 

 

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